Pflege und Digitalisierung

Digitale Werkzeuge mit Verstand.

Für alle, die neugierig sind. Zukunftsinteressierte und waghalsige Zukunftspessimisten sind herzlich eingeladen.

Worum es geht

KI und digitale Werkzeuge sind Hilfsmittel. Sie nehmen niemandem die Verantwortung ab. Wer sie gut nutzt, weiss vor allem eines: wo die eigenen Daten landen.

Das betrifft die Ärztin genauso wie die Patientin, die Praxis genauso wie das private Handy, den Fotospeicher genauso wie den Familien-Chat.

Cloud oder lokal

Die eine Frage, die bei jedem Werkzeug zuerst kommt.

FrageCloudLokal
Wo liegen die Daten?Auf Servern einer Firma, oft im AuslandAuf dem eigenen Gerät
Wer kann mitlesen?Je nach Anbieter und Einstellung auch die Firma und ihre DienstleisterWer das Gerät in der Hand hat
Ohne Internet?Meist nicht nutzbarFunktioniert
BeispieleAutomatische Fotosicherung, Chat-Sicherungen, KI-Chats im Browser, ÜbersetzungsseitenHeruntergeladene Sprachpakete, lokale Sprachmodelle, Notizen ohne Synchronisation

Das gilt für jeden Speicher: Fotos, Sprachnachrichten, Dokumente, Gesundheits-Apps. Ein Foto eines Arztberichts im Familien-Chat liegt oft gleichzeitig auf dem Handy, beim Anbieter des Chats und in der automatischen Sicherung. Wer das weiss, entscheidet bewusster.

KI richtig als Hilfsmittel nutzen

Übersetzen im Alltag

Workshops

Einzeln oder in der Gruppe, auf Deutsch oder Spanisch. Für Fachpersonen und Teams, für Angehörige, für Klientinnen und Klienten, für alle, die neugierig sind.

Was braucht jemand, der vor fünf Minuten in der Schweiz angekommen ist?

Die minimalsten Bedienungshilfen: übersetzen können, die wichtigen Nummern finden, wissen, wo die eigenen Fotos und Dokumente landen. Von dort aus geht es weiter.

Termine und Kosten auf Anfrage.

Workshop anfragen

Fragen Sie selbst

Kopieren Sie eine Frage und fügen Sie sie in ein KI-Werkzeug Ihrer Wahl ein, zum Beispiel Claude. Bitte ohne Namen und ohne Gesundheitsdaten: Diese Werkzeuge laufen in der Cloud.

Für waghalsige Zukunftspessimisten
Überzeuge mich in fünf Sätzen, dass KI in der Pflege eine schlechte Idee ist. Dann widerlege dich selbst, ebenfalls in fünf Sätzen.
Cloud oder lokal
Erkläre mir einfach den Unterschied zwischen Cloud und lokaler Speicherung an meinem Handy. Welche drei Einstellungen sollte ich heute prüfen?
Angekommen
Ich bin heute in der Schweiz angekommen. Was sind die fünf wichtigsten Dinge, die ich auf meinem Handy einrichten sollte? Antworte in meiner Sprache.
Für Fachpersonen: Gesprächsführung üben
Spiel eine fiktive Person, die seit drei Wochen Stimmen hört, im ersten Gespräch mit einer Pflegefachperson. Ich übe die Gesprächsführung. Bleib in der Rolle, bis ich «Stopp» schreibe, und gib mir danach eine kurze Rückmeldung.

Das Rollenspiel ist eine Übung für Fachpersonen. Wer selbst in einer Krise ist, wendet sich an einen Menschen: 144, 143 oder 147.

Werkzeuge zum Mitnehmen

Freie Software unter der Lizenz AGPL-3.0. Sie dürfen sie nutzen, anpassen und weitergeben.

Symptome

Ein Tagebuch zur Selbstbeobachtung fürs Handy. Die Einträge bleiben auf dem eigenen Gerät, ohne Konto und ohne Server.

CHARTR

Eine Diktier-App für die ambulante Pflege. Die Aufnahmen gehen nur in die eigene Nextcloud und werden lokal weiterverarbeitet. Für Fachpersonen mit etwas technischer Neugier.

Vernetzung

Ich möchte mich mit den Stellen verbinden, die in diesem Feld arbeiten. Ich kenne nur einen kleinen Bruchteil davon.

Mein Angebot an die ganze Welt: ein Vernetzungsvertrag ohne Kleingedrucktes. Sie stellen sich vor, ich antworte. Diese Seite ist offen für alle, die sich vorstellen möchten, auch aus der «Postsozialpädagogikelite».

Sich vorstellen